Mittwoch, 15. Mai 2019

Firmenlauf Gießen

Die, bei meinem Sturz beim Weiltallauf, zugezogene Zerrung im Oberschenkel verschlimmerte sich nochmal beim Spendenlauf am Wiesensee. Tags nach dem Wiesenseelauf ging fast nix mehr. Das Laufen musste ich erst mal für mehr als eine Woche zu den Akten legen. Ich behandelte das Bein morgens und abends mittels Elektrostimulation und legte Tramel Salbenverbände an. Beim Schwimmen hatte ich nahezu keine Schmerzen und das Radfahren war ebenfalls eingeschränkt möglich. Nach 10 lauffreien Tagen wagte ich mich dann wieder die Turnschuhe zu schnüren. Los ging es mit 4, 6.5, 8.5 und 10,5km. Sämtliche Einheiten habe ich ganz, ganz ruhig gelaufen und anschließend ausgiebig gedehnt und mit der Rolle gearbeitet. Das Zutrauen kam zurück.
Um keine bösen Überraschungen beim Firmenlauf in Gießen erleben zu müssen, bin ich frühzeitig nach Gießen gefahren und habe einen lockeren Testlauf über 6km gemacht. Dabei drei Mal das Tempo leicht angezogen um zu Spüren, was der Oberschenkel macht. Fazit: „Alles im grünen Bereich, aber keine hartes Tempo beim Firmenlauf.“ Unter den Voraussetzungen stand ich auch nicht wie sonst üblich in der ersten, sondern in der 10..15 Startreihe und bin anfangs locker in 4:25 Minuten angelaufen. Den 2ten und 3ten km leicht beschleunigt, 4:04 und 4:08, um evtl.
Manuel noch einzufangen. Kurz hinter km 3 erreicht ich das FEIG Trikot von Manuel und gleichzeitig verlangsamte ich auch wieder das Tempo. Gemeinsam ging es dann in Richtung Ziel mit ca. 4:15 Minuten/km. Auf der Zielgrade überließ ich dann Manuel den Vorrang damit er sich in der Firmenwertung auf Platz 1 wiederfinden konnte. Die letzen 200m ließ ich austrudeln und kam mit 21:11 Minuten (Bei 5,2km ~4:10 Minuten/km) ins Ziel. Ich war mit dem Ergebnis und der Tatsache super zufrieden, dass  das Bein hat gehalten und das ich mich mal richtig diszipliniert habe. Ein Wettkampf mal vollkommen ohne Druck absolviert. Letztlich habe die nicht neue Erkenntnis selbst erfahren dürfen, wenn man ein Rennen. langsam beginnt, verursacht eine Tempoverschärfung am Ende keinen großen Probleme. Ich war auf der Zielgraden absolut locker.

Firma FIEG beim Gießener Firmenlauf in 2019

Montag, 22. April 2019

LCM beim Team-Spendenlauf am Wiesensee

Vorne v.l.n.r Leon,Jason, Sören. Hinten Thorsten, Thomas und ich.
Der Teamlauf am Wiesensee an Gründonnerstag wurde als reine Spendenveranstaltung ausgeschrieben. Sämtliche aus Startgeldern, Spenden, Verköstigung etc. generierten Gelder kommen dem Verein „Tour der Hoffnung e.V.“ zu Gute. Dieser Verein unterstützt seit 36 Jahren, durch Spendensammlung bei mehrtägigen Radtouren durch die Republik, an Krebs erkrankte Kinder. In diesem Jahr wird die Tour der Hoffnung drei Tage durch Rheinland-Pfalz radeln, um für die gute Sache zu werben. Die Tourist-Information Wällerland am Wiesensee (TiWi) nahm dies zum Anlass, um den Verein mit dem Teamlauf zu unterstützen.

Eine kleine Delegation vom LC Mengerskirchen stellte sich ebenfalls in den Dienst der guten Sache und zeigte neben dem auch sportliche Flagge. Nach dem Startschuss, auf der 6,5km Runde um den See, bestimmte Leon Brinkmann gemeinsam mit Sören Plag bis weit über die Hälfte hinaus das Geschehen an der Spitze des Rennens. An der letzten bergab Passage musste Leon leider abreisen lassen und verlor den Kontakt zu Spitze. Fortan drehte Sören nochmal auf und lieferte sich ein packendes Finish auf der Zielgraden, bei dem er sich den Sieg, mit gerade mal 6 Sekunden, sicherte. Leon, gerade mal 14 Jahre, kam kurz darauf als 5ter in einem Feld von fast 450 Startern ins Ziel. Ich folgte auf Position 7, Thomas Steinebach auf 16. Der elfjährige Jason Brinkmann war mit Papa Thorsten am Start und kam bereits auf Position 18 über die Ziellinie. Thorsten musste auf dem letzten Kilometer seinen Jüngsten ziehen lassen und komplettierte mit Platz 24 eine geschlossene Mannschaftsleistung.
Neben Platz 2 und 5 in der Teamwertung gewannen Jason MU14 in 28:29 Minuten, Leon MU16 in 26:08 Minuten, Sören M30 in 25:04 Minuten und Thomas M60 in 28:13 Minuten in deren Altersklassen. Ich belegte mit 26:51 Minuten Platz 2 in der M50 und Thorsten in 29:33 Minuten Platz 5 in der M40.

Donnerstag, 18. April 2019

Schafskälte beim 22km Weiltallauf

Dorfplatz Weilmünster km 12
War es in den USA die Hitze, die das Laufen erschwerte, so war es beim Weiltallauf am vergangenen Wochenende die Schafskälte, bei gerade mal +2°C um 10:30 Uhr am Sonntag an der Startlinie in Emmershausen. Ich hatte mit fast 30°C Temperaturunterschied zu kämpfen. Und dies scheint, dem Ergebnis nach zu beurteilen, mir nichts ausgemacht zu haben. Ich absolvierte die Strecke, von 22km mit ca. 300Hm, von Emmershausen über Weilmünster, Essershausen nach Weilburg entlang der Weil in 1:33,18 Stunden. Mit dieser Zeit belegte ich Platz 8 aller 340 Teilnehmer und gewann souverän die AK 50 mit fast 2 Minuten Vorsprung. Ein Missgeschick ereilte mich bei km 21. ich blieb an einer Absperrung hängen und stürzte. Dies verwehrte mir einen Platz in der Gesamtwertung. Wie auch schon in den USA, habe ich max für 15km Kraft und Ausdauer bei so einem Rennen. Alles ab 15km wird zunehmend quälender. Noch 4 Tage nach dem Wettkampf sind die forderen Oberschenkelmuskel noch immer recht sauer. Sollte ich nochmal über die 1/2 Distanz gehen, muss ich doch in der Vorbereitung eingge lange, min 1:45...2 Stunden, Läufe anstellen. 
Siegerehrung der Altersklassenersten
 

Dienstag, 2. April 2019

Ich kann auch Wüste


Im Bundesstaat Nevada an der Grenze zu Utah, in den USA, liegt Laughlin, auch das kleine Las Vegas wegen der vielen Casinos genannt, direkt am Colorado River. Alljährlich wird dort an einem dieser Casino Hotel ein 1/2 Marathon Rennen ausgetragen. In diesem Jahr sollte erstmalig ein Westerwelder sich in die Ergebnisliste wiederfinden. Bernhard Schüßler aus Hergenroth, der für den LC Mengerskirchen startet, belegte Platz 4 in 1:30:45 Stunden. Die Strecke führt entlang des Colorado River auf einem tiefen, ständigen und steinigen Schottertrail. Es ist heiß, schattenspendende Bäume gibt es in der wüstenähnlichen Landschaft nicht. "Während einer Rundreise in den USA in die Filmstadt Los Angeles, der Spielerstadt Las Vegas, zum Hoover Dam und einer Grand Canyon Tour konnte ich mich nicht davon abhalten, an einem Wettkampf in den USA teilzunehmen. 
 
Beim Check In im Hotel in Laughlin, einen Tag zuvor, erfuhr ich von dem Event am kommenden Tag und meldete spontan an. Bei meinem ordentlichem trainingsrückstand, hätten 10km auch gereicht, aber es waren nur 5km oder ½ Marathon ausgeschrieben. Ließ die Rundreise fast kein Training zu, so war ich umso mehr überrascht mit meinem Ergebnis. Das Rennen lief erstaunlich gut. Die ersten 15 km lagen bei ordentlichen 63:40 Minuten. Doch die steigenden Temperaturen setzten mir auf den letzten 6,1 km, in 27 Minuten, ordentlich zu. Hinzu kam der äußerst schwer zu laufende Untergrund, der das Laufen, mit den immer schwerere werdenden Beinen zu einer kräftezehrenden Angelegenheit machte. In 1:30:45 Stunden verfehlte ich zwar knapp, mit Platz 4 von allen Teilnehmern, das Podest, konnte aber die AK 50…59 klar gewinnen".

Sonntag, 10. Februar 2019

I did it, Qualifikation für DM über 3000m in 2020


Dank eines beherzten Rennens und die Tempoarbeit vom amtierenden Hessenmeister Ouahioune Hakim von der LG Wettenberg über die 3000m Distanz, sicherte sich mir, die Qualifikationsnorm für Deutsche Senioren Hallen-Meisterschaft im kommenden Jahr. Hatte ich noch bei der Hessenmeisterschaft, vor vier Wochen in Hanau, die Norm um 1/10 Sekunde  verpasst, so blieb dieses Mal die Uhr, in der Herrenwaldhalle in Stadtallendorf, bei den offenen Kreismeisterschaften von Marburg Biedenkopf, unter der Sollzeit von 11 Minuten bei 10:57,15 stehen.

 „Bis zu 10 Runde konnte ich das Tempo mit Hekim mitgehen, der mich immer wieder aufmunterte „dran zu bleiben“, und so wurde es zunehmend zäher. Doch das bis dahin herausgelaufen Zeitpolster von ca. 5 Sekunden, von meiner anvisierten Endzeit, reichte letztlich für das erfreuliche Ergebnis“.  Mit dieser Zeit habe ich nun das Startrecht bei der Deutsche Senioren Hallen-Meisterschaft im kommenden Jahr bei den Senioren in der Altersklasse M55.
Thema Training und Leistung: Leider ist in unserer Region kein strukturiertes Training in den Wintermonaten möglich. In Hallen kann man erst gar nicht trainieren, da es keine in der Nähe gibt. Und im Freien, hier zwingt einem immer wieder das Wetter zum Improvisieren. Zudem kommt hinzu, dass die Stadien in meiner Umgebung mit Kunststoffbahn alle verschlossen sind, was auch dort ein Training nicht möglich macht. Oftmals liegt in Mengerskirchen noch Schnee, und in Löhnberg wäre die Bahn frei. Gleiches gilt für Westerburg. Leider sind es die auch hierbei Umstände die es verhindern noch bessere Leistungen zu bringen, und die auch viele ander davon abhalten.
Wer nicht mal so auf der Bahn gelegen hat, der kann nicht mitreden. Das war hart!

Sonntag, 13. Januar 2019

Hessische Hallenmeisterschaft Platz 3 über 3000m


Roland (811:41,M55 Platz 3) und ich nach dem Rennen

Mit der Halle  hatte ich ja noch „Eine Rechnung offen“ . Bei meinem ersten Start in der Halle in Stadtallendorf im vergangenen Jahr wurde ich eine Runde zu früh von der Bahn genommen und so mit DNF in der Ergebnisliste geführt. Dieses Jahr sollte was Zählbares herauskommen so meine Zielsetzung.
Da ich nur einRennen Erfahrung in der Halle haben, war ich auch dieses Mal recht nervös. Doch diese Nervosität sollte nach dem Starschuss recht schnell abfallen. Bereits nach der ersten Runde, in 43 Sekunden,  hatte ich meinen Rhythmus. Dieses Tempo, km 1 in 3:36 und km 2 in 3:39, konnte ich bis Runde 9 gut laufen. Anschließend wurde es dann doch wesentlich zäher. Die Kraft ließ nach, was die Durchgangszeiten 2..3 Sekunden abfallen ließ. Dank meiner letzten Runde, die schnellsten des gesamten Rennens, in 38 Sekunden, blieb die Uhr bei 11:00,10 Minuten stehen, was mir den 3ten Platz in M50 einbrachte. Zielsetzung erreicht und dann nach auf dem Podest, einfach klasse.  Besonders ärgerlich ist die Tatsche dasmir dann am Ende nur 1ne Zehntel Sekunde fehlten, die mir die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft in 2020 in der M55 eingebracht hätten. Die maximale Qualifikationszeit beträgt 11:00,00 Minuten.