Montag, 31. August 2015

Twistesee Triathlon „In der Sonne verbrannt“


In Bad Arolsen beim Twistesee Triathlon war definitiv nicht mein Wetter. Die Außentemperatur lag bei 33-35°C im Schatten, in der Sonne über 40°C. Gestartet wurde, wie in den Jahren zuvor, ab 11:00 Uhr in verschiedenen Gruppen mit 15 Minuten Abstand. Um 11:15 Uhr war ich an der Reihe.
Entspannt zum Rad Check-In
Der Weg zur Radstrecke
Schwimmen lief recht gut, mit Neo bei ca. 20.5°C Wassertemperatur, ideal. Den Stausee habe ich nach 27:xx Minuten  verlassen. Für mich eine ordentliche Zeit. Dann der Weg zur Wechselzone: Erst 10 Stufen aus dem Wasser, dann eine Rampe von ca. 300m mit min 10% und nochmal 200m bis zum Eingang „Neo Strip“ der Wechselzone. Auf dem Rad saß ich erst nach fast 5 Minuten. Beim Laufen zum Wechselplatz verkrampften mir beide vorderen Oberschenkelmuskeln, was sich auf dem Rad bereits auf den ersten km bemerkbar machte. Ich führe es auf die Hitze zurück, dass es auf dem Rad einfach nicht lief. Weiter liegt mir das ständige Auf und Ab, auf dem anspruchsvollen Kurs,  nicht. Ich fand keinen Rhythmus und konnte keinen Druck an den Anstiegen auf die Pedale bringen. Im Kopf harkte ich das Radfahren zur Mitte der 2 Radrunde ab. Heute war das nicht mein Tag. Der Blick auf den Tacho Ø ≈ 29km/h bestätigt das auch. Mit den Gedanken war ich bereits beim Laufen.

Noch 5km
Ein schneller Wechsel und ab auf die 2 mal zu laufende Wendepunktstrecke. Das Laufen, ging dann wesentlich besser, wenn auch hier der Veranstalter jeweils einen 300m Anstieg von 8..10% eingebaut hatte. Ich fand schnell meinen runden Schritt und bei den Verpflegungsstellen konnte ich meinen Körper wesentlich besser mit Wasser kühlen, wie auf dem Rad. Die erste Laufrunde ,~ 5km in 21:xx Minuten, und die zweite ~5,5km in 43:xx Minuten: Hier lagen  die Zwischenzeiten wieder im Bereich was ich leisten kann. Am Ende, nach 2:45,07 Stunden, stand dann immerhin der 21 Rang aller Teilnehmer und in der AK50 Platz 4 in der Ergebnisliste.
Anmerkung zum Twistesee Triathlon:
Schwimmer: Gute Wasserqualität, gute Sicht
Laufweg zu 1ten Wechsel: Brutal schwer.
Radstrecke: Hart, wellig, ständig Auf und Ab mit 4 kurzen knackigen 8%...10% Anstiegen, keine Flaschen an der Verpflegungstelle
Laufen: Hart, leicht wellig mit zwei 300m langem knackigen 8...9% Anstiegen

Freitag, 28. August 2015

Auf zum Endspurt


Nachdem ich aus gesundheitlichen Gründen in der Vergangenheit etwas kürzer getreten bin, möchte ich nun zum Ende der Triathlonsaison  doch noch mal an den Start gehen. Ausgesucht habe ich mir den Twistesee Triathlon bei Bad Arolsen am kommenden Sonntag und 2 Wochen darauf das RLP Liga in Remagen. Beides male geht es über die Olympische Distanz. Beide Veranstaltungen werden vor allem beim Radfahren mir alles abverlangen. Die Radstrecke beim Twiestesee hat mehr als 700Hm auf den 43km und Remagen ist nur unwesentlich leichter. „Mal schauen, wie nach einer harten Radstrecke das Laufen so geht.“
33. Twistesee Triathlon 30.08.2015

23. Rhein-Ahr-Triathlon 13.09.2015

Dienstag, 7. Juli 2015

Tiefenentspannt

Tiefenentspannt auf den letzen Metern vor dem Ziel beim Münz Firmenlauf in Koblenz.

Montag, 29. Juni 2015

Worms 0.75/21/5

Der Niblungen Triathlon in Worms war der erste Wettkampf des Jahren, an dem ich für das Dr. Goerg - Team RSG Montabaur als Liga Starter nominiert wurde. Antreten durfte ich in der Rheinland Pfalz Master Liga, Starter ab der AK40. In Worms war ich bereits im vergangenen Jahr gestartet und kannte so die örtlichen Gegebenheiten. Bei den 750m Schwimmen durfte, nicht wie im letzten Jahr, mit Neoprenanzug geschwommen werden. Als bekanntlich mittelmäßiger Schwimmer kam das mir sehr entgegen, und ich konnte meine Schwimmzeit um nicht ganz 2 Minuten auf 14:26 Min. verbessern. Auf Platz 28 ging es in die Wechselzone. Auf dem Rad lief es recht ordentlich und einige Mitstreiter gelang es mir noch „einsammeln“. Nach 32:20 Minuten, 6 bester aller Teilnehmer, wurde dann Rad gegen Laufschuhe getauscht. Der Zwischenruf eines Zuschauers, signalisierte mir Position 17 im Feld. Auf den ersten Metern der Laufstrecke merkte ich sehr schnell, dass die Beine nicht so richtig wollten. Der, zwei Tage zurückliegende, Münz Firmenlauf hatte doch seine Spuren hinterlassen.   Aber, was sind schon 5km, Kopf hoch und alles was noch geht. Heraus kam am Ende doch eine ordentliche Zeit von 19:23 Minuten. Mit dieser Splitzeit, 5 schnellste aller Teilnehmer, schob ich mich noch bis auf Platz 13, AK50 Position 5, nach vorne. In 1:07:38 Stunden, gerade mal 3:24 Minuten hinter dem Sieger war ich richtig zufrieden. Im vergangenen Jahr betrug der Abstand zur Spitze mehr als 6 Minuten.

Freitag, 26. Juni 2015

Platz 68 over all beim Münz Firmenlauf in Koblenz

Unter den fast 15.000 Teilnehmer erreichte ich am Freitag Abend beim Koblenzer Firmenlauf einen hervorragenden 68 Platz der fast 15.000 Teilnehmer. In  einer Zeit von 18:52 Minuten überquerte ich die Ziellinie am Deutschen Eck. Leider reichte die Zeit nicht für einen Podestplatz in meiner AK50. Der dritte Platz auf dem Podium ging zeitgleich an einen Mitstreiter, der auch in 18:52 Minuten das Ziel erreichte, offensichtlich war er um den berühmten Wimpernschlag, sprich einige 10tel, schneller.

Montag, 15. Juni 2015

Duathlon Aachen, couragiertes Laufen wurde mit Platz 3 belohnt


Ich habe auf den Start im Sauerland, wegen der schlechten Wettervorhersage, verzichtet und bin Tag´s darauf nach Aachen gefahren, meinen Sohn besucht und dort bei einem Duathlon gestartet. 

Aufgrund technischer Probleme an der Haustechnik vom Schwimmbad wurde der Sprint Triathlon, am vergangenem Wochenende in Aachen, zur Duathlon Veranstaltung über 4,2 / 23 / 3,6 km, umfunktioniert. Dank einer couragierten Laufleistung in 3:45 Min/km beim Lauf 1 und  3:47 Min/km im Lauf 2 sicherte sich Bernd Schüßler Rang 3 auf dem Podest. „Bei äußerst warmen Bedingungen, 26°C und wolkenlos, war der Lauf 1 eine recht harte Angelegenheit. Ich wechselte als 3er auf den Radabschnitt. Hier gelang es mir bis km 20 meine Position zu behaupten. Doch am letzten kleinen Anstieg, vor dem Rad Ziel, musste ich einen Mitstreiter ziehen lassen.
Auf Platz 4 liegend führte der 2ten Laufabschnitt aus der Wechselzone zunächst auf eine Stadionrunde. Dort teilte der Stadionsprecher den Zuschauern und natürlich auch mir einen Rückstand von 26 Sekunden auf Platz 3, mit. Hatte ich den vor mir liegenden Läufer im 1ten Lauf hinter mir gelassen, so müsste mir dies doch eigentlich auch im 2ten Abschnitt gelingen.  26 Sekunden auf 3.6km ist eine Menge Holz, aber machbar! Devise Ruhe bewahren und Blick nach vorne. Beim zweiten Stadiondurchlauf hatte ich den Rückstand auf 15 Sekunden verringert und der Stadionsprecher kündigte einen spannenden Kampf um Platz 3 an. Er sollte recht behalten. Nach 3.2km wieder im Stadion war ich direkt dahinter, beschleunigte vor der letzten Kurve und zog vorbei. 
Glücklich erreichte ich in 1:08,51 Stunden auf Platz 3 das Ziel.“
PS: Der Aachener Triathlon ist, bedingt durch voll gesperrte Lauf und Radstrecke, kurze Wege und der Einlauf im Stadion eine Ideale Veranstaltung für Kinder und Jugendliche.
Nur die Fakten:
Die Splittzeiten für: 4,2 / 23 /  3,6 km:
Lauf 1= 15:47 Minuten, Schnitt 3:45 Min/km
Rad= 39:24 Minuten inkl. Wechselzeiten Schnitt ~ 35km/h
Lauf 2= 13:39 Minuten  Schnitt 3:47 Min/km


Dienstag, 9. Juni 2015

Der Erste TRI in 2015

Koppeltraining 40 / 5
Aufgrund der Absage des Löwen Triathlon vor 2 Wochen bin ich auf der Suche nach einer Ersatzveranstaltung. Fündig bin ich im Sauerland, gerade mal 120km von Westerburg, geworden.
Am kommenden Samstag findet der Hennesee Triathlon. Der Austragungsort liegt im Sauerland nahe Meschede, eingebettet in eine recht hügelige Landschaft. Neben einer Sprint Distanz wird auch eine Olympische Distanz über 1.4 / 44 / 10 km angeboten. Leider ist die Radstrecke nicht gerade optimal. Ein ca. 7km lange Wendepunktstrecke, die 3 mal gefahren werden muss. Nach den schrecklichen Unfall bei Löwen Triathlon ist hier erhöhte Vorsicht geboten. Besser Kopf hoch, und Blick immer gerade aus. Für Letzteren habe ich mich entschieden. Heute nochmal ein letztes vor dem Wettkampf am Wochenende.

Freitag, 29. Mai 2015

Löwentriathlon


Der Löwentriathlon stand kurz nach dem Sardinienurlaub bei mir auf dem Plan.Doch leider kam es anders.
Abbruch des 3. Löwentriathlon   http://www.loewentriathlon.de

Aufgrund eines Unfalls auf der Radstrecke konnte der 3. Löwentriathlon nicht fortgeführt und musste abgebrochen werden. Es ist auf der Radstrecke zwischen Stahlhofen und Pottum zur Kollision von mir bekannten Athleten innerhalb eines Teams aus dem Westerwald und einem Motorrad der Kampfrichter gekommen. Mehrere Personen wurden bei dem Zusammenstoß erheblich verletzt und wuden in Krankenhäuser gebracht. Die Veranstalterin hat den Wettkampf unmittelbar nach Bekanntwerden des Unfalls abgebrochen. Allen Unfallbeteiligten gilt mein Mitgefühl und alle Hoffnung auf eine baldige Genesung.

Sardinien


Sardinien, klimatisch etwas rauer, die Landschaft gespickt mit einer Vielzahl von granitfelsigen Erhebungen in bizarren Formen! An der Küste findet man traumhaft schöne Sandstrände und verträumte Buchten.

Traumhafte, fast menschenleere Strände in der Vorsaison
Noch zur frühen Sommersaison hat man mancherorts weite Strandabschnitte für sich ganz alleine. Im Nordosten, Rund um unseren Aufenthaltsort, Cannigione, gibt es auch einiges zu besichtigen: Sieben archäologische Stätte rund um Arzachena, die Costa Smeralda, die türkis blauen Strände bestückt mit den Jachten der Schönen und Reichen.
Capo D' Orso. "Der Bär"
 Capo D' Orso bizarre Felsformation in Form eines Bären, ein Olivenbaum Hein mit 2000 Jahre alten Bäumen oder die Halbinsel Capo Testa mit märchenhaften meterhohen Granitskulpturen, geformt durch Regen und Wind...... Letzteres ein absolutes Muss! 
 Bizarre Felsformation auf Capo Testa

Ach ja, Sport gab es auch: Mit wenigen Ausnahmen morgens 35... 50 Min. Walken mit Manu, einige Lauf- und Schwimmeinheiten entlang der Küste. Auf  Radfahren habe ich bewusst mal verzichtet, wobei die Insel mehr als interessant ist um sie mit den Rennrad zu erkunden. Beim nächsten Mal!
 
 Archäologische Stätte rund um Arzachena


Dienstag, 12. Mai 2015

Kandel und Co


Erst Kandel und Notschrei im Nachgang
Soviel Zeit muss sein
Ein kurzer Trip in den Schwarzwald zeigt einem wieder mal die Schönheit der Natur. Der westliche Zipfel unseres Landes ist ein Paradies für den Ausdauersportsmann -frau. Ideale Bedingungen zum Wandern, Radfahren, Laufen und Erholung aufgrund zahlreicher touristischer Angebote für alle Belange.
Die Region östlich von Mülheim nutze Maik, Stan und ich für einige sportliche Aktivitäten.


In meiner Abwesenheit erkundet Maik und San am Freitag den Kaiserstuhl und die Umgebung südlich von Freiburg. Ich reiste erst am späten Abend an und verpasste so leider die erste Tour, vertrat mir aber nach der langen Autofahrt die Beinen, bei einem einstündigen Dauerlauf rund um Buggingen.

Die drei "Muskeltiere"
An Tag zwei stand dann, der aus der Tour den France Geschichte bekannte Kandel auf den Programm. Der ehemalige Hausberg von Jan Ulrich. Der Kandel, ist ein nicht ganz einfacher Anstieg und mit einer Länge von fast 12km bei im Schnitt 8....8,5% schon eine kleine Herausforderung.
Um wieder zurück ins Münstertal zu kommen ist nach dem Kandel noch der „Notschrei“ zu erklimmen. Und auch der hat es in sich. Tw. Rampen von 14%, stehen einem da schon mal im „Wege“.




An Tag 3 war nur ein kurzer Trip angesagt. Über Münstertal rechts ab zum Kreuzweg Anstieg, mit Abzweigung zu Kälbelescheuer. Letztere hatte uns eine ca. 300m langen Streckenabschnitt von 17% bereit gehalten. 

Aber, oben angekommen, wurde uns ein fantastischen Ausblick bis in die Vogesen geboten. Zurück ging es dann über den

Kreuzweg (~960 mNN)  und in deiner tückischen talwärts nach Baden Weiler zurück nach Buggingen.  Die ~ 60km hatten nahezu 1200Hm! 6205