Samstag, 25. Oktober 2014

Nauberglauf Platz 1 in der AK 45


Bei der 30sten Auflage, wahrscheinlich auch die letzte so die Veranstalter, war ich  am vergangenem Wochenende am Start. Leider steht die Veranstaltung vom TUS Nister im Schatten vom Löwenlauf in Hachenburg und könne mehr Zuspruch vertragen. Dies ist sicherlich mit ein Grund für das wahrscheinliche Ende dieses Traditionsrennens.

Der Streckenverlauf, mit mehr als 150 Hm und wechselndem Untergrund, war ein idealer Vorbereitungslauf auf den anstehenden Crosslauf in Mengerskirchen. Die wellige, extrem aufgeweichte, 10km Strecke führte die Teilnehmer über laubbedeckte Waldwege, tiefe, schlammige Wiesenabschnitte und über rutschige Asphaltpassagen. 
Da es auf den ersten 2,5 km ständig bergauf ging und der Untergrund alles andere als griffig war, ging es auch hier nicht richtig voran. Die Beine waren schwer und es lief nicht richtig rund. Ein erster Blick bei 5 km auf die Uhr, 22:35 Minuten, bestätigte mein Gefühl. Der zweite Streckenabschnitt, so ab km 6, geht dann tendenziell bergab. Hier kam auch ein positiveres Laufgefühl zurück und es lief wesentlich besser. Ich konnte mein Tempo deutlich steigern und den 2ten 5 km Abschnitt unter 19 Minuten laufen. Vier meiner Mitstreiter habe ich in dieser Rennphase noch überholen könne und schob mich in die Top 10 des Feldes. 
Am Ende erreichte ich auf Platz 9 in 41:02 Minuten aller Teilnehmer das Ziel. In der AK45 bedeutete dies Platz 1. Super, ich freue mich ;-))) !!!!!!!!!!!!!4459



Montag, 13. Oktober 2014

Die Beermile


Über die Sinnhaftigkeit lässt sich sicherlich streiten, aber egal.... es hat in jedem Fall Spaß gemacht! Die Aufgabe: 1Fl. Bier trinken, 1 Stadionrunde, 1Fl. Bier trinken, 1 Stadionrunde, 1Fl. Bier trinken, 1 Stadionrunde, 1Fl. Bier trinken, 1 Stadionrunde. Der Weltrekord liegt offensichtlich bei 4:55 Minuten. Mit meiner Endzeit von 6:59 Minuten habe ich sicherlich keine schlechte Figur gemacht! ;-)) Die Schlussrunde lag sogar bei ca. 75 Sek.
Das Geschehen: http://www.youtube.com/watch?v=V4zCygK8wNM&feature=youtu.be 
Die offiziellen Regeln: http://www.beermile.com/faq.beer#rules

Der 10.10.14 geht in die "Beermile Geschichte" der RSG ein! Die Teilnehmer der ersten Stunde! 4424

Dienstag, 30. September 2014

Saisonrückblick

Betrachtet man das vergangene Jahr von meiner Gesundheit her, so musste ich lernen gelegentlich Inne zu halten, mich bewusst zurück zunehmen und zu akzeptieren das es wesentlich mehr Tage gibt, an denen man Training frei hat. Die zwischenzeitlichen Auszeiten hatten aber auch was Gutes, man war wesentlich ausgeruhter. Meiner Gesundheit geschuldet habe ich mir auch keinerlei Ziele für 2014 gesteckt und ab Oktober das Training an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst.
Mit reduzierten Umfängen und immer wieder längeren Trainingspausen verläuft meine Formkurve natürlich nicht nach oben. Ziel war es eine ordentliche Fitness zu behalten. Dies, so würde ich das beurteilen, ist mir auch recht gut gelungen. An einen Triathlon über die ½ Distanz kam mit diesen Trainingsumfängen nicht in Betracht. Folglich lag mein Fokus, auf der Olympischen Distanz und auf Sprint Wettbewerben. Ich absolvierte 5 Wettbewerbe im Zeitraum 15.Juni bis 14. September und diese allesamt mit recht ordentlichen Ergebnissen. 
15.06.14 Triathlon Indeland 1.5/48.5/10.5 - 2:36,05 Std.  Platz 28 / Platz 4
29.06.14 Triathlon Worms Ligastart Master 0,75/20.4/5 1:10,13Std Platz 20 / 64 Starter AK 11
13.07.14 Tauris Triathlon, 0.5/20,5/5 -  1:05:34 Std. Platz 29 /  AK 7 Gewitterregen.
07.09.14 Triathlon Bostalsee Ligastart RLP II, 0,75/18/5 -  1:20:15 Std. Platz 31 / 63 Starter AK 11
14.09.14 Triathlon Wesel 1.5/38/10 - 2:15:30 Std. Platz 20  / 90 Starter AK 2 
Bis auf Bostalsee hatte ich bei allen Wettkämpfen ein gutes Gefühl. Die Radstrecke beim Bostalsee war extrem bergig. Die steilen Abfahrten bereiteten mir  visuell einige Probleme. Ich konnte und wollte dort kein Risiko gehen, sprich den Durchblick" behalten. Nochmal brauche ich diese extrem schnellen (mehr als 75km/h) Abfahrten nicht. 
Beim Schwimmen konnte ich meine Leistung immer recht ordentlich abrufen. Radfahren lief, außer Bostalss, einfach super. Was sicherlich dem neun Rad zu verdanken ist. Beim Laufen lag ich auf einer 5km Runde immer unter einem 4 Minuten Schnitt und bei 10km mit ~ 4:10 knapp darüber. Mehr geht da aktuell sicherlich nicht! Alles war und ist so in Ordnung. Die nackten Jahreszahlen: 370 Trainingsstunden aufgeteilt in 296 Einheiten, davon 100 x Rad, 139 x Laufen und 57 x Schwimmen. Zusammen habe ich 6865 km zurückgelegt.



Stundenlauf 14.360 m

Am Donnerstag, 25.09, fand der 35 Stundenlauf vom LC Mengerskirchen auf der Kunststoffbahn in Mengerskirchen statt. Leider findet der traditionelle Lauf nicht so großen Zuspruch wie man sich das wünscht. Doch mit 32 Starten war die Bahn dann doch recht gut frequentiert.
Nach 11 Tagen freiwilliger Sportabstinenz habe ich  mich dann doch entschieden, an diesem „Wettkampf“ teilzunehmen, wohl wissend, dass es am Ende recht schwer werden würde. Der Ablauf des Stundenlaufs: Eine Stunde im Stadion so viele Runden wie möglich laufen. Als die Stunde abgeschossen wurde, schaffte ich bis auf 40m 36 Runden, gleichbedeutend 14.4 km. Jedoch… meine wohlverdiente Trainingspause machte sich vor allem ab der 50 Minute in Form von extrem harten Waden bemerkbar. Dem war es sicherlich auch geschuldet, das nicht noch einige Meter mehr drin waren. Zufrieden war ich aber allemal. Es macht auch immer wieder Spaß ehemalige Weggefährten aus meinem Heimatverein wieder zu sehen. Allen voran Bernd Meuser, der schon so viele Sportler aus dem Verein erfolgreich betreut hat.
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Samstag, 13. September 2014

In Wesel auf Platz 2 in AK45 über die Olympische Distanz

„Wesel“ Um ein Echo zu erzeugen, kannte ich Wesel in meiner Kindheit nur von der Frage:“ Wie heißt der Bürgermeister von Wesel?“ Die Antwort ist vielen bekannt. Wesel war es dann auch, wo ich meinen letzten Triathlon in 2014 bestritten habe.
Vorab der Hinweis. Gut organisierter Wettkampf. Alle drei Disziplinen werden auf dem Gelände rund um den Auesee ausgetragen. Parken, Schwimmstrecke, Radstrecke und Laufstrecke in unmittelbarer Nähe, keine 300m auseinander. Ideal für Athlet und Zuschauer! Prädikat Empfehlenswert.

Kurz vor dem Start, 19°C brrrrrrrr..........
Bereits um 9:30 Uhr erfolgt mein Start über die Olympische Distanz. 1500m Schwimmen bei 19°C Wassertemperatur. OK, der Neoprenanzug hilft zwar, aber kalt war es schon. Aufgrund der  im September etwas tiefer stehenden Sonne hatte ich nach dem Wendepunkt, bei ca. 800m absolute Probleme die Ideallinie zum Schwimmausstieg zu halten. Geblendet durch die extremen Lichtverhältnisse musste ich den Rhythmus unzählige Male unterbrechen und meine Richtung korrigieren. Eine angestrebte  Zeit von um 26 Minuten konnte ich so nicht erreichen. Mit 28:40 Minuten fand ich dann endlich den Ausstieg.
Volle Pulle auf dem Rad.......
Anschließend standen 4 Radrunden auf dem Programm. Der flache aber eckige Kurs hatte es dennoch in sich. Mehrfach musste man die Geschwindigkeit auf wenig km/h reduzieren, um keinen Sturz zu riskieren und um die engen Wendepunkte oder Kurven zu kommen. Mit einer guten Radzeit von 1:04 Stunden verbesserte ich mich von Platz 34 auf Position 26 im Gesamtklassement.  
Im Ziel..... alle ist gut!!!


Bei den abschließenden 10,2km auf der Laufstrecke ging es dann nicht wesentlich weiter nach vorne. Das Radfahren hatte doch einige Körner gekostet.

Vier meiner Mitstreiter konnte ich noch in 42:34 Minuten auflaufen,  und erreichte auf Platz 22 das Ziel. Besonders hat mich gefreut, dass ich, in der AK45 in einer Endzeit von 2:15:30 Stunden, auf Platz 2 landete.

Auszug aus der Ergebnisliste


Liga-Triathlon am Bostalsee 750/18/5

Jo, … es muss nicht immer einfach beim der 2ten Disziplin dem Radfahren zugehen. Vorbereitet vom Veranstalter waren nur 18km aber mit einem Höhenprofil von 3 x Bergauf und 3 x Bergab. In Summe kam man somit auf 460Hm. Diese waren bereits bei km 14 geschafft. Eigentlich Betrug die Radstrecken nur 9,5 km und diese mit Steigungsraten von bis zu 15%.
Das Geschehen: Im Bostalsee, bei einer Wassertemperatur vom 18,9°C wurde die erste Disziplin ausgetragen. Erstaunlicherweise lief es recht gut lief. In 13:52 Min. war ich aus dem Wasser, wobei ich mit einigen Orientierungsproblemen zu kämpfen hatte. Ein schneller Wechsel 1:45 Min. und los ging die Quälerei. Nach nicht mal 1km befand man sich im ersten Anstieg, dem noch zwei weitere folgen sollten. Mit einem 26 Schnitt / 43 Min.  erreicht ich ziemlich abgekämpft die Wechselzone,

Höhenprofil von der Radstrecke
 Der harten Radstrecke geschuldet liefen auch die erste 2 km beim Laufen nich gerade rund, konnte aber ab der 2ten Laufrunde deutlich zulegen so dass eine ordenliche Zeit 20:10 Min. für 5km zustande kam. Alles in Allem war ich am heutigen Tag zufrieden mit meiner Leistung. Wohl wissend, das ich gerade in den Abfahrten eine Zeit hab liegen lassen. Endzeit 1:20;05 und Platz 11 in der AK 45.

Sonntag, 24. August 2014

Döttesfeld Tour


Am vergangenem Wochenende stand wieder mal eine längere Ausfahrt auf dem Programm. Zusammen mit Jörg aus Nistertal starteten wir unser Tour auch von dort. Einrollen im Westerwald ist nur bedingt möglich, denn bereits nach 2 km geht es aus Nistertal raus mit 10-12% hoch nach Alpenrod. Über Hachenburg fahren wir weiter über Rossbach, Oberdreis nach Puderbach. Am Holzbach entlang erreichen wir den westlichsten Ort unsere Route, Döttesfeld. Hinter dem Ortsschild links ab, steil bergan das Lehrbach Tal hoch bis nach Edgert liegen dort die ersten 50km hinter uns. Nach zwei weiteren kurzen Anstiegen folgt ein schnelle Abfahrt bis nach Waldbreitbach in das Wiedtal. Der Wied entlang geht es für die nächste 20 km immer leicht bergab nach Neuwied. 4206
Döttesfeld Tour ~147km/2100 Hm "Ständig auf und ab"
Die Tachonadel fällt nur in den Ortsdurchfahrten unter 35 km/h. Nach kurzem Blick auf den Rhein rollen wir weiter nach Benndorf, bei 90 km, wo wir die erste Pause einlegen. Die Rast war nicht so glücklich gewählt, denn im Anschluss liegen einige bergan km vor uns nach Höhr Grenzhausen. Weiter ging es runter nach Grenzau, schitt. . . hier war historischer Markt und wir mussten absteigen und die Räder durch die Menschenmengen schieben. Über Stromberg erreichen wir das Syntal bei km 108. Die restliche knapp 40 km führen uns über Selters, Freilingen, Rotenhein und dann auf den Radweg nach Nistertal zurück. Wer möchte: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=ixcosrqlokftfhea

Samstag, 9. August 2014

Mythos Feldberg



Um Norbert bei seinem Training für die Teilnahme am Öztaler Radmarathon zu unterstützen, haben wir am Wochenende ein Tour zum Feldberg im Taunus unternommen. Um das ganze etwas aufzulockern sind auf dem Hinweg weiter westlich über Neunkirchen, Schupbach, Aumennau, Langhecke und dann bei Winden in Weiltal gefahren. 
Der Feldberg, 8,2km ab Schmitten 440 Hm-880 Hm
Vom Feldberg zurück ging es über die Weiltalrennbahn bis nach Weilburg. Weiter dann über Löhnberg, Mengerskirchen, Rennerod nach Hergenroth zurück. Dank des starken Windes blieb es über die 6 Stunden Fahrzeit gottlob trocken. Doch der Wind war es dann aber auch, der das ganze erheblich erschwerte. Merkwürdiger Weise drehte der Wind am Nachmittag und wie konnte es auch anders sein, kam er fast ausnahmsweise von vorne! Egal, das gehört zum Rennradfahren eben dazu. Die Bilanz: ~ 164km, 2500 Hm bei einer Fahrzeit von 6:10 Stunden. Zum Nachfahren Siehe  http://www.gpsies.com/map.do?fileId=hrwmnswgahzorxfk


Montag, 14. Juli 2014

Tauris Triathlon "Land unter"


..konnte Alex um 25 Sek. hinter mir halten
Die Bedingungen beim Tauris Triathlon am vergangenem Sonntag waren alles andere als optimal. Denkt man im Juli an Sonnenschein und flimmernde Hitze auf dem Asphalt, so stand das Wasser, bedingt durch den sintflutartigen Regen, mehrere cm hoch auf der Straße. Bei diesen Bedingungen auf der Radstrecke ist äußerste Vorsicht angesagt. Ich habe alleine 3 Stürze mitbekommen. Die Fakten: 500m/ 20.5km / 5 km = 9:02 Min. 36:54 Min. inkl. 2 mal Wechsel, 19:39 Min. Endzeit 1:05,34,  Platz 29 ges.und AK 45 Platz 7. Die Mitstreiter auf meiner Bahn, waren leider alle deutlich langsamer als sich, folglich musste ich mein eigenes Tempo schwimmen. Mit mit meiner Zeit bin ich mehr als zufrieden. Der Wechsel aufs Rad ist sicherlich noch verbesserungswürdig, ich kam einfach nicht in die Schuhe.
"schei..." glatte Radstrecke, Heiko hat mich fest im Blick
Auf dem Rad öffnetet der Himmel  seine Schleusen. Nach noch keinen "km" stand das Wasser cm hoch auf der Straße. Da ich unter allem Umständen einen Surz vermeiden wollte machte ich ganz, ganz langsam um die zahlreichen 90° Kurven. "Am Rade" Heiko ging nach 2 km auf dem Rad an mir vorbei. Vom sportlichen Ehrgeiz gepackt, machte ich mich sofort daran ihn einzuholen und zog erstaunlicher Weise auch an ihm vorbei. aber... bei der nächten scharfen Kurve war er wieder an mir vorbei. Gerne hätte ich das Spielchen weiter vorgeführt, doch Heiko bog nach 6,5 km ab und ich hatte noch 2 Runden! Am Tauris angekommen betrug die reine Radzeit gerade mal 32:35 Minuten. Bei diesen Bedingungen einfach klasse. Bei strömenden Regen king es in die ebenfalls klatsch nassen Laufschuhe.  Auch hier war ich nicht aufmerksam. Bei diesem Wetter gehören die Laufschuhe erst mal in eine Tüte. Drockene ziehen sich besser an als triefend nasse Treter. Laufen, wie schon in Worms: Alles was geht, denn Alex kam mit dem Rad rein, als ich die Wechselzone verließ. Ein Ziel an diesem Tag war, Alex hinter mir zu lassen. Fazit: Die 3 Wettkampfdisziplinen sind sehr gut gelaufen, das Wechsel ist verbesserungswürdig! Ich habe sicherlich bis zu 60 Sek. liegen lassen. Ich denke nun doch über den Weilburgman (1.5/50/10) im August nach.
  

Dienstag, 1. Juli 2014

Primäre in der RTV Master Liga


Einige Gedanken zum Nibelungen Triathlon in Worms (750 / 20,5 / 5)
Am vergangenem Wochenende wurde ich von der RSG Montabaur als Backup Starter für die Master Mannschaft "nominiert". Ob ich dies als Anerkennung für meine erbrachten „Leistungen“ im Vorfeld des Wettkampfes ansehen durfte, oder als Bürde empfinden musste, war mir vor und auch nach dem Wettkampf nicht klar. Ein Blick in die zurückliegenden Ergebnisse zeigt den  Anspruch der RSG an die Master Liga. Nur in wenigen Ausnahmen ging man nicht als Sieger aus dem Rennen. Eigentlich betrachtete ich  den Triathlon als Individual-Sportart und nicht als Mannschaftssport was unnötig Druck produziert. Im Vorfeld machte ich mich frei von diesen Gedanken, kein Druck, "Mache einfach dein Rennen“. Wohl wissend, dass ich es als verpflichtend ansehe die Ziellinie zu überqueren, der „Mannschaft“ zu liebe.
v.l.n.r Mario, ich!, Heiko (Sieger des Rennens)
Da ich noch nie bei einem solchen schnellen Rennen gestartet bin, wusste ich mich auch nicht so recht einzuschätzen was dort am Ende herauskommt. Mein Respekt vor diesen Sprint wurde noch untermauert:“ Neoverbot“. Auf diese Situation, als mäßiger Schwimmer, hatte ich mich aber auch mental eingestellt und stieg guten Mutes zusammen mit 63 andern Master´s in den 21,9°C warmen Bootshafen in einem Seitenarm vom Rhein. 
Eigentlich fühle ich mich beim Schwimmen gar nicht so schlecht, doch der Blick auf die Uhr beim Ausstieg war ernüchternd. 16:50 Minuten für die erste Disziplin waren einfach 2 Minuten zu wenig gegenüber dem was ich eigentlich schwimmen konnte. Auf Position 39 ging es die Rampe hoch, raus aus dem Hafenbecken zum Rad. Meine Zielvorgabe:“ Auf den Graden All out und in den Kurven auf Sicherheit um einen Sturz auszuschließen. Der flache, regennasse, zwei Mal zu fahrende Rundkurs mit einer Vielzahl von 90° Kurven, mit Kopfsteinpflasterpassage am Wendepunkt verlangte erhöhte Aufmerksamkeit. Nach ca. 32:30 Minuten für 20,5km  erreichte ich wieder die Wechselzone und war doch sichtlich überrascht von der guten Radzeit. Schneller Wechsel, rein in die Schuhe und dann: „Alles was geht“, so meine Devise beim Laufen. Heraus kam eine 19:03 Minuten über die 5km. Belohnt wurde meine Courage, mit jeweils Rang 10 aller Teilnehmer, auf den beiden letzten Disziplinen. Mit einer Endzeit von 1:10:13 überquerte ich auf Platz 20 die Ziellinie und konnte immerhin 19 Konkurrenten nach dem Schwimmen noch hinter mir lassen. In meinem ersten Master Rennen auf Rheinland Pfalz Ebene war mit meiner Leistung super zufrieden! Da geht in jedem Fall noch mehr!
Leider reichte meine Platzierung nicht für den Mannschaftserfolg sondern nur für einen dritten Platz. Ich möchte allen Mannschaftskollegen gratulieren für die hervorragende sportliche Leistung. Alle voran Heiko und Mario, sie setzen sich am Ende mit Platz eins und zwei durch und Bianca,  (Bianca stellte ich auf dem Rad erst bei km 14!) sie belegte unter den 63 Männern eine überaus ordentlichen Rang 44.